Landschaftsschutz

In unseren Gräben in Dünstekoven summt und brummt es! Hummeln, Honigbienen und viele andere Wildbienen und Insekten haben zu tun! Ein kleiner Raum inmitten doch eher von Monokultur geprägten landwirtschaftlichen Flächen kann Tiere wie auch Menschen erfreuen lassen. Für manche von uns Menschen ist es zunächst „Unkraut“, für die Insekten auf jeden Fall ein Paradies.

Und wenn wir Menschen genauer hinsehen, können wir in der Vielfalt der Pflanzen doch das Besondere, heute nicht mehr Alltägliche finden!

Artenvielfalt kann aber nur entstehen, wo wir wieder Rücksicht auf die Natur nehmen. Dadurch, dass im Juni/Juli darauf verzichtet wurde eine Mahd in den Gräben durchzuführen, finden sich nun u.a. Zaun- und Vogelwicken, Glockenblumen, Labkraut, Disteln und vor allem wasseranzeigende Pflanzen wie das wohlriechende Mädesüß und der Blutweiderich ein. Dies geht mit einem Farbenspiel einher, das auch uns Menschen erfreuen lassen kann und Harmonie in unser Leben bringt.

Gerne möchten wir bei der Gemeinde hinterfragen, ob es Zufall oder Bestimmung ist, dass die Gräben durch die Gemeindemitarbeiter noch nicht gemäht wurden. Denn letztes Jahr im Herbst hatte ein Mitglied der Bürgerinitiative in der Bürgersprechstunde Herrn Maack von einem nicht allzu positiven Bild der Dünstekovener Gräben berichtet und die Bitte geäußert mit der Mahd etwas rücksichtsvoller umzugehen. Auch wurde in diesem Gespräch der Vorschlag einer partiellen Bepflanzung der Gräben in Dünstekoven mit Bäumen oder Sträuchern geäußert, welcher bei Herrn Maack auf positive Resonanz traf und auf eine Verwirklichung hoffen lässt.

In Swisttal wohnen wir zwar ländlich, jedoch ist das Land doch stark durch konventionelle und industrielle Landwirtschaft geprägt. Große, von Monokultur geprägte Felder lassen wenig Raum für Artenvielfalt und wertvolle ökologische Kreisläufe. Doch wir Menschen brauchen die Natur. Zum Leben aber auch zum Über-Leben.

Wir, als Bürgerinitiative Lebenswertes Swisttal möchten diese Gedanken aufgreifen und auch unsere Landschaft und deren Nachhaltigkeit in unseren Blick nehmen.

Die Befassung mit den Gräben in Düstekoven kann ein kleiner Anfang sein, um sich zukünftig mehr für die Natur in Swisttal einzusetzen.

So denken wir an Baum- und Strauchreihen, Streuobstwiesen, Blüh- und Ackerrandstreifen sowie Ausgleichsflächen und Brachen, welche unsere Landschaft ökologisch wertvoller und lebenswerter gestalten könnten.

Daher suchen wir Mitglieder und Interessenten in Swisttal, die sich diesem Thema anschließen möchten. Wer also Interesse oder sogar Ideen hat, kann sich gerne bei uns melden!


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