Bericht zur Mitgliederversammlung am 1.April 2012

Tempolimit und Lärmschutz für Miel ohne Kompromisse !!

cache_2414401425Am 01.04.2012 lud die BI Lebenswertes Swisttal  zu Ihrer ersten offiziellen Mitgliederversammlung ein. Schnell wurde klar, dass nicht nur Miel  politische Themen, wie zum Beispiel den seit Jahren fehlenden Lärmschutz an der Autobahn A 61, hat. Ebenfalls die sich seit Jahren  im Gespräch befindliche Ortsumgehung zur Ortsentlastung der B56  oder der drohende Autobahnvollanschluss mit angrenzendem Autohof/ Gewerbegebiet  beschäftigt die Mitglieder. Die  ausgewiesenen Zonen für Windkraftanlagen zwischen Ollheim/Miel/Dünstekoven/Vershoven und Ludendorf boten Rede- und Handlungsbedarf über die Dorfgrenze hinaus.

Im Gespräch mit den Mitgliedern wurde deutlich, dass die Bürger nicht mehr wie bisher hinnehmen wollen,  von der Gemeinde und der Politik ignoriert zu werden . „ Es ist klar, unsere Forderungen sind die Versäumnisse der Politiker!“ sagte der 2. Vorsitzender  .Weiter führte er aus „ wir fordern als Sofortmaßnahme bezüglich der A61 Tempolimit  für beide Fahrtrichtungen in den betroffenen Bereichen, insbesondere im Bereich Miel. Langfristig fordern wir einen zuverlässigen, baulichen Lärmschutz der sich in das Landschaftsbild einfügt! Den Ratsmitgliedern sei gesagt, dass sie nur dann wieder gewählt werden, wenn sie sich endlich für den Bürger einsetzen.“

Gemeinschaftlich erarbeiteten die Mitglieder der Bürgerinitiative zusammen mit dem Vorstand Ihre Forderungen an die Gemeinde. Herr Aulenbach ( 1. Vorsitzender) brachte mit klaren Worten zum Ausdruck: „Wir lassen uns nicht mehr vertrösten, wer uns nicht hilft und an unseren Forderungen Interesse zeigt, hat von uns als Wählern auch nichts mehr zu erwarten. Wir fordern dass eine Ortsumgehung zur Entlastung der Bonner Strasse in Miel ohne einen Autobahnvollanschluss geplant und gebaut wird und damit die versteckten Voraussetzungen für ein Gewerbegebiet oder einen Autohof in Miel wegfallen.“ So sind sich die Mitglieder auch einig, dass ein zustehender Autobahnlärmschutz nichts mit einem Autobahnvollanschluss zu tun hat. „ Wir lehnen diese Verknüpfung ab!“ sagte Herr Aulenbach.

Des Weiteren befürchtet die BI, dass durch ein Schnellverfahren eine Windkraftanlagenzone ausgewiesen werden soll. Die Gemeinschaften  Ollheim und Miel  sind schon über Gebühr vom Autobahnlärm belastet.  Die BI fordert, dass in der Genehmigungsphase  alle Erkenntnisse herangezogen werden, um den optimalen Standort zu finden. Dies sollte unter Einbeziehung und Befragung aller Bürger geschehen.

Ein besonderes Anliegen aller Ortsansässigen Mieler Mitgliedern ist die Belastung des anwachsenden Straßenverkehrs in den Ortschaften. So bringt Herr Langes ( Schatzmeister ) den allgemeinen Unmut auf den Punkt. „Wir fordern Aufklärung was in der Müllumladestation der RSAG in Miel von der Gemeinde genehmigt wurde, oder noch genehmigt wird. Was müssen wir hierbei noch  ertragen?“ und nahm damit Bezug auf das bereits jetzt schon beängstigend hohe  Aufkommen an  Schwerlastverkehr, welches ein ruhiges Dorfbild zerstört.

Selbst die jüngsten Mitbürger, die Kindergartenkinder von Miel, werden der täglichen Belastung durch Lärm und Abgase ausgesetzt. Der Außen- und somit Spielbereich des Mieler Kindergartens liegt direkt an der Rheinbacherstrasse.  Somit beträgt der Abstand zwischen spielenden Kindern und Schwerlast,- sowie permanentem  Durchgangsverkehr maximal 6 Meter.

„ Es gibt keine Abschreckung durch Verkehrskontrollen. Die falsche  Verkehrsführung führt zu wahnsinnigem, zusätzlichen Lärm und Gefahren für die Anwohner. Bestes Beispiel ist der  „Schleichweg“ über die Rheinbacherstrasse und den Heidgesweg in Miel.“ führte Herr Langes weiterhin aus.

Zu all diesen Punkten erwarten die Mitglieder und sicherlich auch die meisten Mitbürger  sowohl Stellungnahme als auch Reaktionen von Seiten der von Ihnen gewählten Politikern, damit sie sich des Vertrauens als würdig erweisen.

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