Erfolgreiches Bürgergespräch am 09.03.12 im Mieler Dorfhaus

Wir sind keine Protestbürger:
Wir Bürger wollen uns eine Stimme holen!

Das war der Grundtenor auf unserem ersten Bürgergespräch am 09.03.2012 im Mieler Dorfhaus.

cache_2412915000Neben den zahlreich erschienenen Bürgern konnten wir ebenfalls Herrn Baumgartner als Vertreter des BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Herrn Tilgner und Herr Dippel von „Wir für Swisttal „, sowie Herrn Schmidtberger vom Heimatverein Heimerzheim als Mitstreiter gewinnen.

Anhand des zahlreichen Besuchs der Bürger ist sehr schnell klar geworden, dass die meisten Mieler Bürger ebenfalls im geplanten Autohof an der A 61  eine Gefahr und eine erhebliche Belastung für ihr Dorf sehen.

Auch andere aktuelle Themen, wie der nicht ausreichende Lärmschutz, die seit Jahren geplante Ortsumgehung, aber auch die zentral in der Gemeinde  geplante Windkraftanlage sorgen für Rede- und Handlungsbedarf. Hier fühlen die Bürger sich nicht genügend informiert und vermissen ihr Mitspracherecht.

Herr Langes, Schatzmeister der BI berichtete von den alarmierenden Plänen der Stadt Euskirchen, überörtliche Straßen in südliche Richtung führend, an den geplanten A 61 Vollanschluss an zubinde. Dies würde für unsere Gemeinde Swisttal noch mehr überregionalen Verkehr bedeuten. Des weiteren sprach Herr Langes die aktuelle Problematik der geplanten Biogasanlage an und das ebenfalls damit verbundene erhöhte Verkehrsaufkommen der B56 ganz zu schweigen von dem sowieso schon bestehendem Lärm, Abgas,- und Feinstaubaufkommen.

Außerdem anwesend waren Herr Rolf Esch, Ortvorsteher von Miel, Herr Heller, Vertreter der CDU für Miel, der der Bürgerinitiative ( BI ) zum erfolgreichen Start gratulierte, sowie Herr Simon Ortsvorsteher Ollheim, der sich positiv für einen Autohof in Ollheim, sowie zu den geplanten Windkraftanlagen aussprach.

Die BI kämpft für ein lebenswertes, grünes und heimatliches Swisttal, das nicht nur für die gegenwärtige Generation sondern auch für die zukünftigen Generationen erhaltenswert ist.

„Wir wollen Ist -Stände, wir wollen uns eine Stimme holen“ sagte Herr Aulenbach, der 1. Vorsitzende der BI und nahm damit Bezug auf Einsicht und Mitbestimmung in laufende kommunale Entscheidungen.

Dabei will die BI positiv mit den Verwaltungen und der Gemeinde zusammen arbeiten und plädiert auf Transparenz, Informationsaustausch und Wahrheiten.

Hierzu wird der Vorstand sich als ersten Schritt dem Bürgermeister der Gemeinde Swisttal, Eckhard Maack, aber auch den lokalen Politikern persönlich vorstellen. Mit einem Fragenkatalog erhält die kommunale Politik und der Bürgermeister die Möglichkeit Stellung zu den o.g. Themen zu beziehen. Diese Informationen   „wollen wir sammeln, bündeln und an die Bürger weitergeben“ sagte Herr Güttes, der 2. Vorsitzende der BI. „Rechtmäßige Entscheidungen wollen wir nicht bestreiten, wir wollen aber vorab die Möglichkeit erhalten rechtzeitig aktive Änderungsvorschläge bei der Verwaltung vorzubringen.“

Das Gründungsmitglied Herr Sangenstedt brachte es wunderbar auf den Punkt:

„Nicht wir sind für den Bürgermeister da, sondern er für uns.

Nicht wir sind für die Ratsvertreter da, sondern sie für uns.

Nicht wir müssen uns bei der Gemeinde informieren, sondern die Gemeinde muss uns informieren.

Das Verhältnis muss gedreht werden! Das ist Demokratie!!“

Das ist eine lebendige Demokratie, die wir uns für Swisttal wünschen und für die wir uns stark machen.

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