Gegendarstellung zu der Pressemitteilung „Mieler zu Gast im Landtag“

In dem Artikel wird behauptet, dass die Bürgerinitiative Lebenswertes Swisttal e.V. nach dem Gespräch im Düsseldorfer Landtag zu dem Schluss kommt, dass die ortsnahe „Ortsumgehung Miel “ einschließlich eines Vollanschluß an die A61 gute Chancen für eine Umsetzung hat.

Diese Formulierung lässt die falsche Vermutung zu, die Bürgerinitiative wäre mit der ortsnahen Linienführung in irgendeiner Art einverstanden. Das stimmt nicht !

Richtig ist !:

Die Bürgerinitiative setzt sich unverändert für einen zeitnahen Umgehungsstrassenbau für Miel ein, dabei fordern wir die anwohnerfreundliche Linienführung der Variante 2 – weiter vom Ort weg !

Die abgelehnte Variante 3 mit Vollanschluß ist zudem Wegbereiter und Grundlage für das nachfolgende bereits besprochene Gewerbegebiet zwischen Miel und Ollheim – auch der Autohof ist und war Bestandteil der Gesamtplanung

Zum Gespräch :

Die Bürgerinitiative Lebenswertes Swisttal, war auf Einladung von Frau von Boeselager, vermittelt durch Herrn Bernd O. Großmann nach Düsseldorf gefahren um mit dem zuständigen und sachkundigen Planer des Verkehrsministeriums, Herrn E. Maatz die Möglichkeit der Variantenänderung der Ortsumgehung weiter weg vom Ort zu besprechen.

Mit Erschrecken mußte die Bürgerinitiative folgende Dinge von Herrn Maatz erfahren:

– die Planung der Ortsumgehung Miel, ist in Wirklichkeit die Planung einer neuen „belastbaren Bundesstrasse B56n “ mit einem Autobahnvollanschluß! Es zählt nur die Leistungsfähigkeit dieser Strasse! Die Belastungen der Mieler Bürger spielen dabei keine nennenswerte Rolle – das hat man berechnet !

– Sie ist nur ein Teilstück der Gesamtstrecke B56n  die bis nach Düren führt und eine Tangente von der A1 zur  A 61 in Miel bildet .

– Es soll die Vermutung drohen, dass eine Änderung der Linienführung weiter vom Ort weg, hin zur Variante 2, eine Neuplanung bedeutet und die Verwirklichung dann gänzlich gefährdet wäre! Auf Deutsch : Ihr nehmt das was wir Euch geben oder ihr bekommt gar nichts !

–  Wir sind jedoch der Meinung, dass die B56n mit Autobahnvollanschluss nachdrücklich gewollt ist!!!

Man wird die Planung keinesfalls vollständig aufgeben – auch nicht durch die kostenlosen Verwaltungsklagen von Swisttaler und Mieler Bürgern gegen die Linienführung im Planfeststellungsverfahren im März/ April 2013.

Die Linienführung könnte man jedoch dadurch ändern – auch wenn das möglicherweise einen Zeitverzug von Jahren bis zu einem Bau bedeutet !

Es bleibt jetzt das unangenehme Gefühl, dass den Mielern die bittere Pille im Zuckermantel verkauft wird und vermeindlich helfende Hände gar nicht helfen wollen …!?

Die Gegendarstellung wird im General Anzeiger erscheinen !

Bürgerinitiative Lebenswertes Swisttal e.V., 05.Dez.2012

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