In Swisttal gibt es seltene Vögel

Grauammern, Rote Milane und sogar ein kleines Vorkommen an Bürgern

Kritischer Kommentar zu Swisttals Entwicklung zu einem Standort für Windenergieanlagen.
Swisttals Entwicklung zu einem Standort für Windkraftanlagen liegt jetzt gerade in den
Händen der Ratsmitglieder, einem beauftragten Planungsbüro und bis zum 18.Dezember
2012 auch in den Händen der Swisttaler Bürger die im Rahmen der Offenlegung der
Planungen – im Rathaus sich die Pläne zeigen und erklären lassen können und vor allem
kann man als Swisttaler Bürger auch seine Vorschläge, Bedenken oder Gründe dagegen
vorbringen – ansonsten lässt man sich als betroffener Bürger die Chance entgehen daran
Einfluss zu nehmen.
Dünstekoven und Ollheim sind in erster Linie von den Planungen betroffen und obwohl
es viele gute und berechtigte Gründe zu besprechen gibt, lässt sich die Gemeindepolitik
und die Verwaltung nur auf das gesetzlich vorgeschriebene Mindestmaß an
Bürgerbeteiligung herab.
Wußten Sie, dass es am 22.11.12 in Heimerzheim die Informationsveranstalltung der
Gemeinde zu dem Thema bereits gegeben hat ….??
( mangels guter Information waren auch nur 18 Teilnehmer aus ganz Swisttal da)
Die Bürgerinitiative forderte mehrfach schriftlich den Bürgermeister und auch die
Vorsitzende des Planungs und Verkehrsausschuß auf,die Informationen in den am
stärksten betroffenen Orten Dünstekoven und Ollheim durchzuführen – das wurde
kategorisch abgelehnt………….warum ???
Vieleicht weil es in Odendorf eine einzelne hinderliche Grauammer gab, die eine fertige
Flächennutzungsplanung für Windenergie unglücklicherweise über den Haufen warf…..
… vieleicht aber weil Dünstekoven nur ein riesiges Biotop mit ornithologischen
Kostbarkeiten zu bieten hat – wie z.B. der Rote Milan der einen sehr viel höheren
Abstand zu Windenergieanlagen erfordert als nur 900 m.
Die Bürger bekommen ja als Spezies nur 500 Meter Abstand zugesprochen und müssen
mit 900 Meter schon sehr glücklich sein weil sie nicht auf der Liste der schützenswerten
Geschöpfe der EU stehen.
Ach ja, und wenn Bürger in der Nähe von Autobahnen nisten, dann handelt es sich ja um
sowieso verlärmtes Gebiet und man kann noch näher an diese Tiere heran eine
Windkraftanlage bauen – das sieht schließlich das Gesetz so vor darum kann man im
Gemeinderat auch davon Gebrauch machen.
Genauso wie die Bürger die in Weilern und Einzelgehöften leben denn diese sind ja
grundsätzlich eh nicht mehr zu fördern weil ein Bürger dort im Aussenbereich auch nicht
sein Nest zu bauen hat – darum reichen für ihn 500 Meter Abstand völlig aus!
Aber der rote Milan bekommt mindestens 1500 – 4000 Meter als Mindestabstand – dafür
sollte man sich einsetzten!
Ihr im Rathaus – merkt ihr was ?

Tags:

Beitrag in Swisttal


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.