Nächste Ortsvereinigung hat sich zusammengefunden!

cache_2434980815Auch in Ollheim haben sich Bürger zusammengefunden, nachdem sie über die Ausmaße der geplanten WKA im Zusammenhang zu ihrer Ortsnähe erfuhren. Somit wurde am 6.3.2013 für regen Austausch gesorgt, als sich engagierte Ollheimer Bürger mit den Vertretern der Bürgerinitiative und dem Vertreter der AG Dünstekoven trafen. Die Bürgerinitiative informierte über den aktuellen Wissensstand, insbesondere über das vorliegende Lärmgutachten wonach Ollheim, Dünstekoven, Heimerzheim-Süd sowie Vershoven künftig mit permanenter Beschallung von bis zu 40 dB rechnen müssten. Es wurde klar, dass der aktuelle Winderlass NRW mit den Forderungen der TA LÄrm einhergehen muß. Neben den enormen Lärmimmissionen grenzt auch die Höhe der geplanten WKA von 170 m im Herzen Swisttals an die derzeitige Vorstellungskraft. Die BI verdeutlichte zum Vergleich: Die bekannten WKA an der A1 nahe Euskirchen sind nur 78 m hoch! Die BI berichtete über ihr Ziel, auf eine konstruktive Neuplanung der Vorrangzonen hinzuwirken – unter dem Erhalt des Wohn- und Lebenswertes Swisttals Bürger. Hierfür wollen nun auch die Ollheimer Bürger aktiv werden, ähnlich wie in Dünstekoven, wo aufgrund der Windkraftproblematik bereits eine engagierte Arbeitsgemeinschaft besteht.

Ein weiteres Thema des Abends war der geplante Autobahnvollanschluss in Miel. Hierzu erläuterte die Bürgerinitiative, wie überregionaler PKW- und LKW-Verkehr auch Ollheim zukünftig belasten könnte und informierte über Zusammenhänge und Lösungsansätze. Grundsätzlich wurde seitens der anwesenden Ollheimer festgestellt, dass gerade Swisttals kleine Dörfer in Bezug auf ihre Interessen in dieser Gemeindepolitik untergehen. Es wurde deutlich, dass nicht nur im Hinblick auf die aktuellen Themen, sondern grundsätzlich etwas für den Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität der Bürger getan werden muss. Klar kam an dem Abend ein solidarischer Gedanke zum Ausdruck, denn es wäre gut, wenn sich in Ollheim und am besten in allen Ortsteilen Arbeitsgemeinschaften bilden würden, mit Vertretern, die für ihren Ort sprechen könnten. Denn Solidarität kann Veränderung schaffen!

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