Stellungnahme – Windkraftanlagen: Keine Diskussion um Standorte

Sehr geehrter Herr König,

vielen Dank für Ihren Leserbrief „keine Diskussion um Standorte“ im GA vom 19.August. Ihre Meinung zu dem bürgerfeindlichen Vorgehen der Gemeinde Swisttal und ihres Bürgermeisters bestätige ich ohne Einschränkung.

Nachdem in den vergangenen Jahren – obwohl mit vielen Studien die elektromagnetische Strahlung auf die Anlieger, in einem Entfernungbereich von 400 Metern als gesundheitsschädlich für die Anlieger, im Internet nachgewiesen wird –  hat auch der Bürgermeister mit unserer Gemeinde fünf Mobilfunksendeanlagen auf Häusern (Ortsbild verschandelnd) und Kirchturm mitten in Wohngebieten und neben Schulen und Kindergärten „genehmigt“. Meine Bürgerinmitiative mit 180 Unterschriften von Bürgern um die Anlage um Höhenring 221 ist, aufgrund der Beschlußvorlage der Gemeinde Swisttal vom 15.09.2005 (Attachement), gescheitert.

Nun sollen Windkraftanlagen in Höhe und höher als der Kölner Dom in nicht akzeptablen Entfernungen von Dünstekoven/Heimerzheim/Ollheim dazu kommen, ohne vorher zu prüfen, ob an der A 61 nicht Photovoltaik-Anlagen zu ausreichender Produktion elektrischer Energie genügen, welche die Landschaft nicht so verschandeln, wie Windkrafträder mit notwendigerweise überhöhter Bauhöhe.

Mit Sicherheit wäre auch – nach Stand der Technik – zum Wohle der Anlieger die Mobilfunk-Versorgung der darauf angewiesenen Bevölkerung in Swisttal durch Verlegung der Mobilfunk-Sendeanlagen an die A 61 sicher zu stellen!

Leider ist das alles mit den Gemeindeausschüssen, in denen die CDU über mehr Sitze als alle anderen Parteien zusammen verfügt, nicht zu machen.

Wenn unsere Bevölkerung nicht darüber nachdenkt, werden sich offensichtlich die Verhältnisse zum Wohle eines „lebenswerten Gesamt-Swisttals“ – wie sie im Wohnort des Bürgermeisters und in Mohrenhoven „aus Gründen der Denkmalpflege“ streng beachtet werden – offenbar nicht verändern.

Mit freundlichen Grüßen,
Martin Külbs

Durch Genehmigung von Herrn Kübls veröffentlicht.

 

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