Windräder in Swisttal – Auch Ollheimer Bürger sollen Opfer der Planung werden!

Es stellt sich die Frage: Was ist der Mensch noch wert?

Wir sind nicht gegen erneuerbare Energien, die Energiewende muss sein, allerdings auf Flächen, die dafür geeignet sind und wo keine Menschen zu Schaden kommen.

Im Zuge der fortschreitenden Technik ist zukünftig für Investoren nur noch die Errichtung von Windenergieanlagen großer Dimensionen (z.B. Höhen von 190 m) profitabel. Windkraftanlagen verursachen gesundheitliche Schäden, insbesondere durch rhythmischen Lärm und Infraschall. Daher müssen ausreichende, nicht willkürlich festgelegte Sicherheitsabstände zu Wohnbebauungen, die das 10-fache der Anlagenhöhe betragen sollten zwingend eingehalten werden. Näheres hierzu können Sie auf unserer Homepage www.lebenswertes-swisttal.de erfahren.

Aufgrund der gesundheitlichen Auswirkungen aber auch der optischen Auswirkungen auf das Landschaftsbild, kommt eine weitere Problematik hinzu: Immobilien werden nur noch sehr schwer und mit nachweislichen Vermögensverlusten von 30% bis zu 70% zu verkaufen sein oder gar unverkäuflich werden. Denn wer möchte sich freiwillig diesen Immissionen aussetzen? Dies hat bedrohliche Auswirkungen auf die Altersvorsorge, aber auch auf die allgemeine Lebensplanung der betroffenen Menschen.

Der Bürgermeister behauptet die Gemeinde müsse die Konzentrationszonen unbedingt festlegen, ansonsten entstehe Wildwuchs, aber das stimmt so nicht: Die Gemeinde muss auch im Nachhinein diese Windkraftanlagen prüfen und genehmigen. Sie gibt also das Heft des Handels nicht aus der Hand.

Die Gemeindeverwaltung allerdings setzt sich über alle diese begründeten Gegebenheiten hinweg.

Ihren Bürgern mutet sie unzureichende Abstände von 900-980 m zu den Ortschaften und 500 m zu Einzelgehöften zu. Doch bei einem speziellen Wohnhaus nahe Ollheim wurde sogar der von der Gemeinde vorgegebene Mindestabstand komplett übergangen, denn das Haus wurde nicht im Teilflächennutzungsplan ausgewiesen. Es geht um eine ehemalige Wehrmachtsbaracke nahe der A61, welche einen Abstand zu den geplanten Windkraftflächen von nur ca. 200 Metern aufweist! Doch hier wohnen Menschen und dies bereits in der 2. Generation! Wie konnte dies bei einer ordentlichen Planung geschehen? Auch bei dem durch die Gemeinde beauftragten Planungsbüro konnte uns hierzu keiner Auskunft geben. Ist dies noch eine ethische Vertretung der Bürger?

Der Bürgermeister wurde auf der vergangenen Einwohnerfragestunde vor der letzten Ratssitzung auf diese Wohnbebauung hingewiesen. Dieser möchte prüfen, ob die Errichtung dieser „Baracke“ an den Baugesetzen „vorbei“ vor langer Zeit erfolgte und es keine „Häuser“ im eigentlichen Sinne seien.

Wir hinterfragen: wurde diese Wohnbebauung, in der Menschen seit über 30 Jahren auf ihrem eigenen Grund und Boden wohnen in der Planung einfach ignoriert oder wurde sie „übersehen“?

Wir erinnern noch einmal an die plötzlich gefundene Grauammer bei Odendorf, welche die damaligen bereits vollständig geplanten Vorrangzonen für Windkraftanlagen zunichte gemacht hat. Haben Tiere mehr Rechte als Menschen? Dies zeigt wieder den gesamten groben Widerspruch, der seitens der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderates gegen die Interessen der Bürger durchgeführt werden soll.

Bereits innerhalb eines Monats wurden Ollheim schon 100 Unterschriften gegen die derzeitigen Windkraftplanungen gesammelt.

Unterstützen auch Sie die Bürgerinitiative Lebenswertes Swisttal e.V. mit einer kostenlosen Mitgliedschaft (www.lebenswertes-swisttal.de) und verhelfen Sie der Bürgerschaft Rechte in Anspruch zu nehmen.

Bürger Swisttal´s macht von Eurem Recht Gebrauch: Schützt eure Gesundheit, euren Wohnwert und euer Naherholungsgebiet!

Eine Pressemitteilung der Bürgerinitiative Lebenswertes Swisttal e.V. – AG Ollheim

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